2016

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Hochschultage 2016

Die Hochschultage gehen in die zweite Runde. Vom 31. Mai bis zum 02. Juni findet unter dem Motto AUFHIMMELN ein facettenreiches Programm statt: Kleinkunstbühne, Kuchenstände und Coffee to-go, Lunchbar am Dienstag, Morgenandachten und natürlich das Kernstück – die Abendvorträge, dieses Mal mit Dr. Christian Hofreiter (Schweiz). Vorbereitet und durchgeführt werden die Hochschultage 2016 von Studierenden aller Fachrichtungen aus den christlichen Hochschulgruppen SMD und dem EC. An allen drei Tagen geht es in HS010 (ZHG) bzw HS103 um 18.15 Uhr um Themen, die gerade für (angehende) Akademiker interessant sind.

Die Vorträge

Neben den drei Abendvorträgen bieten wir einen Impulsvortrag am Dienstag an. Wer kommt, kriegt gratis Mittagessen. Aber auch abends wird für Snacks gesorgt sein.

Hofreiter
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Dr. Christian Hofreiter ist gebürtiger Österreicher und hat in Innsbruck, Brüssel, London, Los Angeles, Washington DC and Oxford studiert und gearbeitet. Heute lebt er wieder in Österreich und arbeitet als Pastor. Während seiner Promotion beschäftigte er sich mit Genozidtexten des Alten Testaments.

Di, 31.05.
Klinikum Osthalle
12.00 Uhr

Glauben an den lieben Gott…Illusion oder Wunschdenken?

„Der Glaube an den lieben Gott ist nicht mehr und nicht weniger als die Projektion eines menschlichen Wunschbildes, eines himmlischen Übervaters.“ Seit den religionskritischen Arbeiten Ludwig Feuerbachs und Sigmund Freuds gewinnt diese Erlkärung des Glaubens zunehmend an Zustimmung. Im Vortrag werden diese Einwände vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion erörert und mit einem rational begründeteten Gottesverständnis kontrastiert, das in Gott ein reales Gegenüber erblickt.

Achtung: Keiner muss hungrig gehen – es gibt gratis Mittagessen!

Di, 31.05.
ZHG102
18.15 Uhr

Naturwissenschaft als Gottesbeweis?

„Glaube ist eine faule Ausrede, ein Vorwand, nicht mehr zu denken und seine Überzeugungen rationell begründen zu müssen. Glauben bedeutet überzeugt zu sein trotz, ja vielleicht sogar wegen mangelnder Belege.“ (Richard Dawkins). Im Vortrag wird der behauptete Widerspruch zwischen Glauben und Denken vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Entwicklungen hinterfragt und es werden Belege für den Glauben an Gott zur Diskussion gestellt.

Download hier.

Mi, 01.06.
ZHG103
18.15 Uhr

Religion und Gewalt

Kaum ein Tag vergeht ohne Gewalttaten, die im Namen Gottes verübt werden. Im Vortrag sollen dazu folgende Fragen erörtert werden: Sind Religionen per se intertolerant? Bedrohen sie damit den Frieden in der Welt und die Sicherheit zuhause? Wie hängt der exklusive Wahrheitsanspruch einer Religion mit deren Gewaltpotential zusammen? Welche Chancen bieten sich heute, um das religiöse Gewaltpotential zu entschärfen? Inwieweit ist das Christentum Teil des Problems, inwieweit kann es Lösungen aufzeigen?

Download hier.

Do, 02.06.
ZHG103
18.15 Uhr

Warum lässt Gott Leid zu?

Der wohl intellektuell schlagkräftigste und persönlich zutiefst empfundene Einwand gegen monotheistische Religionen ist das Argument, dass ein allmächtiger, allwissender, liebender Gott unmöglich so viel verheerendes Leid in der Welt zulassen könne. Im Vortrag wird dieser Einwand nicht nur philosophisch-theoretisch erörtert, sondern auch in seiner persönlich-existentiellen Wucht ernst genommen und aus christlicher Sicht aufgegriffen.

 

Veranstalter

Du interessierst dich dafür, wer wir sind? Schau doch mal unverbindlich bei einem unserer regulären Gruppenabende vorbei. Die SMD trifft sich mittwochs zu Vortragsabenden oder kleinen Diskussionsgruppen („Kleingruppe“ oder „Hauskreise“). Mehr Infos gibt hier auf der Startseite oder der Rubrik Was wir machen.