Freizeiten

Wir gehen als SMD Gruppe Ulm jedes Semester auf eine gemeinsame Freizeit nach Urspring.

Dort wollen wir gemeinsam Gott erleben und Zeit zusammen verbringen. Es ist also die perfekte Möglichkeit um uns ganz entspannt näher kennen zu lernen und Gemeinschaft zu haben.

Die letzte SAFT (SemesterAnfangsFreizeiT) fand Mitte November 2017 statt.
Wir freuen uns, wenn du im Sommersemester 2018 bei der SOFT (SOmmerFreizeiT)mit dabei bist 😉 

 


Erlebnisberichte zur SOFT (SOmmerFreizeiT) 2017

 

Fußball im Dunkeln. Lobpreis im Regen. Leben für Tupperware? – Wo gibt’s denn sowas?

Ja, auf den ersten Blick scheint es auf unserer Sommerfreizeit (SOFT) schon mal ganz verrückt zu zugehen. Bei genauerem Hinsehen merkt man: Wir sind eigentlich ganz normal.

Jedes Semester plant die SMD Ulm eine kurze Wochenendfreizeit für Alteingesessene und Neuzugänge der SMD. Dabei geht es zum einen darum, dass neue Studierende die anderen SMD’ler kennenlernen und zum anderen, dass unserer Gruppe sich mit einer biblischen Thematik beschäftigt und mehr von Gott erfährt. Unsere Ulmer Truppe fährt dabei traditionell in das nicht weit entfernte Urspring, wo wir in einem christlichen Freizeitheim übernachten und von 2 netten Frauen umsorgt werden.

Pünktlich zum Abendessen haben wir uns auch wieder am Freitag, den 9. Juli im Freizeitheim Rösch in Lonsee eingefunden. Ein heimliches Highlight sind die witzigen Namenschilder, die vor jeder Mahlzeit ihren Platz wechseln und so ein rotierendes Kennenlernen garantieren. Diesmal wurden die Karten entsprechend dem Thema „Einer für alle und alle für einen – und wofür lebst du?“ individuell gestaltet. So konnte man selbst zwischen 3 Auswahlmöglichkeiten auswählen, wofür man leben möchte. Manche weihten ihr Leben also der Tupperware, andere lebten für das perfekte Selfie und wieder andere warteten auf eine Rose vom Bachelor.

Nach einem super Abendessen stand Kennenlernen auf dem Programm: viele Lacher und verschiedene Kennenlernspiele, später kannte man zumindest den Großteil der Namen der Anderen. Langsam ließen wir den Abend durch Brettspiele, Gespräche und vielem mehr ausklingen.

Am Samstag begannen wir mit einer Andacht um 8 Uhr. Hierbei vermissten wir wieder mal diejenigen, die am Vorabend bis spät in die Nacht gespielt oder gequatscht haben. Trotzdem hatten wir einen schönen Start in den Tag mit einem kurzen Input, Gesang und Gebet.

Nach dem Frühstück nahmen wir uns 1 Stunde Zeit, die jeder nutzen konnte um sich mit der folgenden Bibelarbeit zu beschäftigen. Da die Sonne schien, strömten die SMD’ler durch ganz Urspring und suchten sich schöne Plätze. Wir behandelten das Thema „Einer für alle, alle für einen -und für was lebst du?“, welches in Anlehnung an unser gesamtes Semesterthema ausgesucht wurde. Silas Krampulz besuchte uns als Referent und sprach in 2 Blöcken vor und nach dem Mittagessen über die Thematik. Dabei blieben auch genug Möglichkeiten für Gespräche und Gebetsgemeinschaften.

Gestärkt durch geistlichen Input waren wir bereit für ein Geländespiel – doch leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Jung und dynamisch wie wir sind, passten wir uns an das Wetter an und starteten ein Alternativprogramm. Am Abend pilgerten wir zu einer zum Haus zugehörigen Wiese um dort zu grillen und zu spielen. Als es dunkel war, starteten wir unser nächstes interessantes Vorhaben: Fußball im Dunkeln. Jeder Mitspieler erhielt ein Einmachglas mit Teelicht – mehr Licht gab es nicht. Solange das eigene Licht noch brannte durfte man spielen, ging es aus, musste man pausieren und sich das Licht neu anzünden lassen.

Prinzipiell sah das Spiel so aus: Bälle wurden in das dunkelste Gebüsch geschossen. Man stolperte über jede Möglichkeit im Dunkeln. Meist erkannte man nicht, wer im eigenen Team war. Besonders fiese Leute begannen, die Lichter der Gegner auszublasen. Man versuchte, die perfekte Position für das Teelicht zu finden, das es nicht ausgeht. Ah, und Tore? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass welche geschossen wurde. Vielleicht gab es aber doch welche, ich hab es auf jeden Fall nicht gesehen :)

Nach ausgiebigem Spiel war das Lagerfeuer die perfekte Lobpreislocation und es gab einige, die sich nicht mal von Regen haben abschrecken lassen und einfach munter bis in die Nacht hinein weitersangen.

Wir schlossen die Freizeit am Sonntag mit einem gemeinsamen Gottesdienst ab, welcher von uns allen zusammen durchgeführt und gestaltet wurde. 4 SMD’ler hatten sich vorbereitet und teilten in Kurzform das Leben von Persönlichkeiten, die ihr Leben voll und ganz für Jesus hingegeben haben.

Inspiriert und guter Dinge machten wir uns ans Putzen und fuhren nach dem Mittagessen wieder zurück nach Hause. Wir sind Gott sehr dankbar für die tolle Zeit, die wir haben durften und freuen uns jetzt schon auf die nächste Freizeit!

– Teresa


Die SOFT am Ende des letzten Semesters begann am Freitag nach dem Abendessen in ganz lockerer Stimmung mit lustigen Kennenlernspielen. Danach hatten wir einen schönen gemeinsamen Abend mit Gesellschaftsspielen und Lobpreis.

Am Samstag ging’s dann inhaltlich weiter mit einem ausführlichen Input vom Referenten Silas Krampulz zum Semesterthema „Einer für alle, alle für einen – und für was lebst du?“ anhand einer Stelle aus einem Paulusbrief.

Ich fand seine Ausführungen sehr herausfordernd, weil sie mich stark zum Nachdenken angeregt haben über mein Leben im Glauben und meine Ziele im Leben. Daher tat es gut, dass es am späten Nachmittag dann im Freien weiterging mit Ballspielen. Nach dem Grillen am Abend saßen wir noch lang zusammen am Lagerfeuer für Lobpreis, Gespräche und Gemeinschaft, mein persönlicher Höhepunkt der SOFT.

Am Sonntag stellten uns ein paar Leute aus der Gruppe Menschen vor, die aufgrund ihres Lebens für Jesus Vorbilder sein können, zum Teil sehr eindrückliche und bewegende Zeugnisse, bevor die SOFT mit gemeinsamem Gebet und dann mit Mittagessen beendet wurde. Insgesamt war es ein intensives Wochenende mit viel Zeit, sich mit anderen SMD’lern zu unterhalten und sich dadurch besser kennenzulernen.

 – Sabine