Steinwerkzeuge fast so alt wie Dinosaurier

Ein Widerspruch zu evolutionären Ursprungstheorien vom Menschen

 

Kaum jemand weiß, dass um 1900 Steinwerkzeuge aus den verschiedensten tertiären Epochen Europas von führenden Wissenschaftlern anerkannt waren. Michael Brandt ist diesen vergessenen Funden in einer umfangreichen Forschungsarbeit nachgegangen. Er hat die umfangreiche Literatur zu dieser Thematik studiert, Kontakte zu Steinwerkzeugkennern aus verschiedenen Ländern geknüpft und zahlreiche Museen besucht, in denen die Werkzeuge heute noch liegen.
Die Hersteller der z.T. gut gearbeiteten Bohrer, Messer, Schaber, Kratzer usw. lebten lange vor den Mensch-Tier-Übergangsformen der herkömmlichen Entstehungstheorien. Michael Brandt plädiert für die volle Wiederanerkennung der tertiären Steinwerkzeuge und damit für Neuüberlegungen zur Entstehungsgeschichte der Menschheit.
In seinem Vortrag wird Michael Brandt über seine Museumsbesuche, Gespräche mit Steinwerkzeugkennern und wichtige Ergebnisse und Schlussfolgerungen seiner Arbeit berichten. Außerdem wird er interessante Einblicke hinter die Kulissen des Wissenschaftsbetriebs und das Zustandekommen mancher „bewiesener“ Erkenntnisse geben.

 

Dr. med. Michael Brandt ist 58 Jahre alt, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Von 1978-1983 studierte er in Magdeburg Medizin. Heute ist er Facharzt für Radiologie in der Radiologischen Praxis am Diakonissenkrankenhaus in Dresden. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich nebenberuflich mit Paläanthropologie und Vorgeschichte. Er ist Mitglied der SG Wort und Wissen, einer Vereinigung von Christen, die sich mit Glaube und Wissenschaft beschäftigen.

 

Wann?    Mo, 18.05. um 20 Uhr

Wo?         HSZ/02

Was?       Steinwerkzeuge fast so alt wie Dinosaurier