In Rückblick auf unseren Hörsaalvortrag vom 21.01.2021 mit Frau Prof. Dr. Gerl-Falkovitz können wir als Hochschul-SMD Dresden den Abend so nicht stehen lassen.

Angedacht war ein Vortragsabend zum Thema “Gender” mit der anschließenden Möglichkeit, Fragen zu stellen und in gegenseitiger Wertschätzung miteinander in Gespräche und Diskussionen zu kommen. Ein solcher Abend ist aufgrund mehrerer Faktoren so leider nicht zustande gekommen.

Uns ist bewusst geworden, dass das gewählte Format in Kombination mit der Referentin für dieses Thema ungeeignet gewählt waren. Für diesen grundlegenden Fehler möchten wir uns entschuldigen.

Frau Prof. Dr. Gerl-Falkovitz ist nicht Teil der Hochschul-SMD Dresden und sie repräsentiert nicht unsere Gruppe. Wir haben sie eingeladen, um ihre Position zum Thema ins Gespräch zu bringen. Dabei spiegelt selbstverständlich nicht jede von der Referentin vorgetragene Position die der Hochschul-SMD Dresden wider.

Darüber hinaus sind uns als Gruppe gegenseitige Annahme und Toleranz aller Menschen wichtig. Die Diskriminierung der LGBTIQ+ Community widerspricht daher unseren Werten. Aus den Richtlinien der Studentenmission in Deutschland (SMD): 

Gott wendet sich in Liebe durch Jesus Christus jedem Menschen zu. In der Gemeinschaft mit ihm erfahren wir Würde und Bestimmung.

Leider wurde ein gewinnbringender Austausch untereinander durch viele Störungen im Verlauf des Abends durch Teile der Zuhörerschaft erschwert.  Wir bedauern, dass im Anschluss an den Vortrag nicht alle konstruktiven Fragen beantwortet werden konnten.
Dennoch sind wir sehr dankbar für alle konstruktiven Gesprächsbeiträge sowie sehr persönliche und bereichernde Erfahrungsberichte gegen Ende des Abends. Diese haben uns sehr berührt und daraufhin ist es uns ein Anliegen, die Arbeit gegen Diskriminierung der LGBTIQ+ Community zu unterstützen. Im Kreis unserer studentischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wurde eine Spende gesammelt und dem Gerede e.V. Dresden für das Bildungsangebot „Queere Bildung für Jung und Alt: Respekt beginnt im Kopf“ überwiesen. Wir möchten unseren Worten Taten folgen lassen und das ist eine konkret umsetzbare Möglichkeit, die wir nutzen möchten.

Liebe Grüße und Gottes Segen

Eure Hochschul-SMD Dresden