Normalerweise würden wir mittlerweile schon im Semester stehen. Die Vorlesungen hätten angefangen, der SMD Eröffnungsabend hätte stattgefunden und wir würden uns so langsam auf den Frühling oder Sommer freuen. Normalerweise. Ok, manch einer freut sich sicherlich trotz der momentanen Situation auf den Frühling oder Sommer. Aber dennoch ist gerade alles irgendwie anders.

Der Semesterstart wurde – auch bei der SMD – verschoben, und irgendwie weiß niemand, was in den nächsten Wochen und in diesem Jahr noch so auf uns zukommen wird. Manch einer wird das beunruhigend oder angsteinflößend finden, manch einer wird sich genervt oder einsam fühlen.
Doch auch in Situationen der Not gibt es Menschen, die trotz allem voller Hoffnung sind und vielleicht wird sich manch einer fragen: „Wie kann das sein?“

Vielleicht ist gerade diese Zeit, in der wir Sozialkontakte reduzieren und uns weitestgehend isolieren sollen, eine Zeit, um über wesentliche Dinge im Leben nachzudenken – die Prioritäten neu auszurichten. Vielleicht wird der eine oder andere sogar neue Hoffnung in der Stille finden oder Kraft für die Zeit sammeln, wenn das Leben und der Unistress wieder losgehen. Und dann ist da ja irgendwo auch Gott. Vielleicht ist es sogar Zeit, IHN zu fragen „Wo bist du eigentlich in dieser Situation?“ und vielleicht liegt gerade in dieser Frage mehr Hoffnung als man sich vorstellen kann.