Hochschultage November 2015

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Eine ganze Woche wollen wir uns unter dem Motto „Wer’s glaubt?!“ mit Glaubensfragen im Unialltag auseinander setzen. Ob bei Einladeaktionen, im Hochschultage-Café oder bei den Abendvorträgen, wir beantworten gerne eure Fragen.

+ + + Unser Referent + + +

Prof. Matthias Clausen wird uns als Referent für die Abendvorträge durch die Hochschultage führen. Er ist Theologe und studierte in Wuppertal, Heidelberg und London. Heute lehrt er an der Evangelischen Hochschule Tabor (Marburg) als Professor für Systematische und Praktische Theologie. Im Anschluss an die Vorträge wird er für kritische Nachfragen und Diskussionen zur Verfügung stehen.

+ + + Termine + + +

Vorträge immer um 19.30 Uhr, G44, Hörsaal 6 :

  • Montag, 16.11.15: Ich leiste, also bin ich? – Über Leistung, Identität & Lebenssinn
  • Dienstag, 17.11.15: Ich denke, also bin ich hier falsch? – Über Glauben, Denken & gesunde Skepsis.
  • Mittwoch, 18.11.15: Welchen Gott hätten Sie denn gerne? – Über Gottesbilder & die Frage nach dem Leid
  • Donnerstag, 19.11.15:Die Wahrheit gepachtet? – Über Glauben & seine unglaubwürdigen Vertreter

Café:

Mo-Do 14-19  Uhr im Gebäude 22, Erdgeschoss:

An unserem Café-Stand gibt es gratis Kaffee und Kuchen sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit uns ins Gespräch zu kommen. Gern könnt ihr es euch gemütlich machen und herausfinden, warum auch heute noch junge Menschen an Gott glauben.

 

+ + + Die Abendvorträge + + +

Montag, 16.11. Ich leiste, also bin ich? – Über Leistung, Identität & Lebenssinn
Was macht mich aus? Leistung wird von mir erwartet und ist auch nötig, um sich im Leben zu bewegen. Aber macht sie meinen Wert aus? Obwohl da so offen kaum jemand zugeben würde – erstaunlich viele Menschen leben so, und setzen sich damit sehr unter Druck.

Dazu stelle ich eine Alternative vor. Es geht auch anders, und das hat natürlich mit meinem Glauben an Jesus zu tun. Dieser Glaube gibt aber keine platten Antworten auf komplexe Lebensfragen, sondern ist anspruchsvoll und zugleich ungemein wohltuend. Wer ich bin und was ich wert bin, erfahre ich eben nicht durch meine Leistung, sondern dadurch, dass ich es von außen zugesprochen bekomme. Mehr wird nicht verraten.

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Ich leiste, also bin ich?

 

Dienstag, 17.11. Ich denke, also bin ich hier falsch? – Über Glauben, Denken & gesunde Skepsis.
Glaube und Denken schließen sich nicht etwa aus, sondern passen gut zueinander. Allerdings bezweifeln das viele, und zT kann man sie sogar verstehen: Wenn ihnen nämlich Glaube als etwas vorgestellt worden ist, wofür man seinen Verstand auf Standby schalten muss. Das ist aber nicht das, was ich mit Glaube meine.

Ich finde zum einen, dass Denken gar nicht ohne Glauben auskommt. Und zum anderen, dass Glaube kritische Anfragen aushalten können muss – und dass man zeigen kann, dass Glaube gute Gründe hat. Solche Gründe stelle ich vor und versuche so zu zeigen: Man kann scharf nachdenken und zugleich mit voller Absicht Christ sein.

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Ich denke, also bin ich hier falsch?

 

Mittwoch, 18.11. Welchen Gott hätten Sie denn gerne? – Über Gottesbilder & die Frage nach dem Leid
Was Menschen vom Glauben abhält, sind oft die unterbewussten Vorstellungen vom Leben und vom Gott. Was aber, wenn Gott ganz anders ist? Das gilt gerade auch für die Frage nach dem Leid: was Menschen angesichts des Leids an Gott zweifeln lässt, das hängt manchmal auch mit einem verzerrten Bild von Gott zusammen. 

Dazu liefere ich ein paar Argumente, warum Glauben kein Fantasiegebilde ist – und zeichne ein neues, heilsames Bild von Gott.

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Welchen Gott hätten Sie denn gerne?

 

Donnerstag, 19.11. Die Wahrheit gepachtet? – Über Glauben & seine unglaubwürdigen Vertreter
Keine Frage, Christen bleiben oft hinter dem zurück, was sie predigen. Aber ist das schon ein Argument gegen den Glauben selbst? Es geht beim Glauben ja gar nicht zuerst um das, was Menschen tun – sondern was Gott für sie tut. Das wird immer wieder missverstanden. Wer Christ ist, sagt damit immer auch, dass er Gottes Gnade nötig hat. Das ist keine Entschuldigung für seine Fehler, zeigt aber, worum es wirklich geht. Das Argument; „Ihr seid ja auch nicht besser“ ist jedenfalls kein Argument dagegen, dass der Glaube wahr sein kann. Was ist denn, wenn es in Glaubensfragen tatsächlich eine Wahrheit gibt – und sie ist viel besser, als wir dachten…

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Die Wahrheit gepachtet?